Institut für Volkskunde
der Deutschen des östlichen Europa
IVDE Freiburg

Eugen Bonomi

Orșova/Rumänien 1908 – Schorndorf 1979

Sprach- und Volkskundeforscher in der Zwischenkriegszeit v.a. der Ofner Berglanddeutschen, promovierte 1933 mit einer Arbeit über Budaörs bei Jakob Bleyer, war zuletzt dessen Assistent an dem von Bleyer geleiteten Lehrstuhl für deutsche Literatur an der Budapester Universität. Nach seiner Übersiedlung nach Deutschland Gymnasiallehrer in Schorndorf, dabei rege Forschungs- und Publikationstätigkeit zu den Ungarndeutschen.

Materialien
Briefe – u.a. zahlreiche Briefe von heimatvertriebenen Deutschen aus Ungarn (mehr dazu: Projekt Selbstzeugnisse als Spiegel der Integration ), Fotografien, Tonkassetten, Sonderdrucke, Sammlungen (u.a. Wallfahrt nach Mariazell).

Publikationen
Hans-Werner Retterath/Teresa Schätzle: Eugen von Bonomi und sein wissenschaftlicher Nachlass im Johannes-Künzig-Institut, Freiburg im Breisgau, in: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde, 49 (2007), S. 194–207.

Csilla Schell: Eugen Bonomis Briefwechsel mit Heimatvertriebenen. Zur geographischen Zuordnung der Briefe und zur Bedeutung der Korrespondenz. In: Anikó Szilágyi-Kósa u. a. (Hg.): Wandel durch Migration. Veszprém 2016, S. 75-86.

 
Briefe aus dem Nachlass von Dr. Eugen Bonomi

Cäcilie Hadasch, geb. Galwas

Kattowitz 1902 – Bad Neuenahr-Ahrweiler 1989

Vertriebene Oberschlesierin, Verwaltungsangestellte.

Materialien
Persönliche Dokumente, mehrere Fotoalben.

 

Georg Günther Hoffmann

Krehlau/Schlesien 1918 – Staufen 2004

Vertriebener Oberschlesier, Zollbeamter, langjähriger Vorsitzender der BdV-Kreisgruppe Freiburg-Land.

Materialien
Persönliche Dokumente, BdV-Schriftverkehr.

 



Rainer Krieglstein

Weitentrebentitsch/Krs. Podersam 1921 – Freiburg i.Br. 1985

Vertriebener sudetendeutscher Dichter, der engen Kontakt mit Frau Rita Karpstein pflegte. Durch sie kam der Nachlass ins Institut.

Materialien
Schriftverkehr, Literatur, persönliche Dokumente.

 


Margarete Staude

Liegnitz 1921 – Freiburg 2011

Niederschlesische Vertriebene, Apothekerin.

Materialien
Fotoalben, Postkarten, Kirchenführer u.ä., Varia.

 

Alfons Steffen

Elbing/Polen 1924

Kfm. Ausbildung, seit 1946 im sozial-caritativen Bereich (Deutscher Caritas-Verband) tätig, lange führend in der Leitung des Freiburger Ermland-Kreises (1999 abgegeben).

Materialien
Bücher und Broschüren, Faltblätter, Varia, Urkunden.

 

Anton Zauner

Deutsch-Mokra/Karpaten-Ukraine 1908 – Filderstadt 2009

Schuhmachermeister, kam schon 1939 ins Deutsche Reich, nach 1945 Organisator von Heimattreffen, Mitbegründer des "Theresientaler Heimatbundes" und Initiator des Heimatmuseums in Gaildorf (Schloss).

Materialien
Kopierte landsmannschaftliche Schriften, Schriftverkehr.

 

Anton Reppmann

Vaskut/Ungarn 1926 – Schwäbisch-Gmünd 1981

Ungarndeutscher Vertriebener; ab 1949 führende Person in der ungarndeutschen Landsmannschaft im Raum Schwäbisch-Gmünd; beruflich in der Vertriebeneneingliederung tätig; Verfasser der Heimatbücher von Vaskut und Kolut.

Materialien
20 Aktenordner (genealogische Daten, Manuskripte zu den Heimatbüchern über Vaskut und Kolut, Jakob Bleyer, volksdeutsche Organisationen der Zwischenkriegszeit, Ausrisse volksdeutscher Periodika usw.), Filme, ein studentisches Meldebuch (1899 – 1903), ein Wanderbuch (1823 – 1832) und zahlreiche andere gedruckte und handschriftliche Materialien.

 
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